Archiv der Kategorie: sozio-ökonomie

Aggressiv schwach

In was für einer Gesellschaft leben wir, wenn die Schwachen aggressiver werden, ohne deshalb stärker zu werden? Wenn sie eine Sprache, Bilder, Gesten finden, die ihrer Schwäche den Status eines Gesetzes verleihen, ohne die Allgemeinheit dieses Gesetzes einer der Autoritäten … Weiterlesen

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Draußen sein (Love how you can pee on anything) #6

#1   #2   #3   #4   #5.1   #5.2   #5.3   #5.4 Wie Deleuze beschrieben hat, eignet dem Masochismus ein kritisches Moment: In der Rolle des Masochisten nutzt das Subjekt, das ich bin, die Freiheit zum Ungehorsam, genieße ich mich selbst als den kreativen … Weiterlesen

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Höflichkeit (und Liebemachen) ohne Könige, aber mit Smartphones

Wir sind besser darin geworden, mit schlechter Haltung zu kommunizieren. Die Däumlinge und Däumelinchen, wie Michel Serres zärtlich neckend die Kinder der digitalen Vernetzung nannte, entwickeln nicht nur aus dem Daumen zum Greifen einen zum Schreiben, Schieben und Wischen. Ihre … Weiterlesen

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Netzwerk Kunst und Arbeit: Art works. Ästhetik des Postfordismus

Leben in Kunst verwandeln? Geist zu Eigentum machen? Dem Potenzial dienen? Bilden? Kooperieren? Körper vertraglich binden? Kredit nehmen? Sieben Szenen zur Gegenwart von Ästhetik unter postfordistischen Arbeitsbedingungen – geschrieben in wechselnden Konstellationen von Kollektivautorschaft mit Sabeth Buchmann, Jörn Etzold, Karin … Weiterlesen

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Vielleicht für immer ungeliebt: geliebt

–> Die Welt nimmt den Geliebten bloß in den Momenten wahr, in denen jemand ihn liebt, und er ist, um sich erkenntlich zu zeigen, bis zur völligen Hilflosigkeit auf diese äußere Zeugenschaft angewiesen. Stets von Asozialität bedroht. Es gibt eine … Weiterlesen

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Zufällig: ungeliebt

–> Sobald einmal die Liebe vom gesellschaftlichen Verständnis her ganz in die Zuständigkeit des Liebenden fällt, formt kein Besserer als der Zufall den Geliebten. Doch das Ausbleiben jenes Zufalls (Luhmanns Thema: die Unwahrscheinlichkeit der Liebe) rechnet dieselbe Logik dem Geliebten … Weiterlesen

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Unfair bewertet: geliebt

–> „Die Qualität eines jeden der ungezählten Autos, die am Sonntagabend nach New York zurückkehren, entspricht genau der Hübschheit des Mädchens, das darin sitzt.“ Wer wie Adorno an einem imaginierten Straßenrand stehend den Wert von Autos und Mädchen vergleicht, den … Weiterlesen

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