Archiv der Kategorie: praxis_poiesis

Korruption #1: Die ‚Souveränität von unten‘

Nietzsche nennt die Zeiten der Korruption die „Herbstzeiten eines Volkes“, in denen Individualität zu einer gesellschaftlichen, ökonomischen, politischen Größe reift, bis die Individuen „vom Baum fallen“.[1] Er hat eine Gesellschaft im Sinn, in der Freiheiten des leicht Böswilligen sich in … Weiterlesen

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Die Wirklichkeit moralischen Handelns

Praxis darf niemals etwas bezeichnen, was nur die anderen tun. Das wäre der politisch-ethische Grundsatz ihrer Definition. Adorno verübt ein typisches akademisches Vergehen: Als Beispiel für das „atheoretische“, „spontane“ Moment der Praxis dient ihm der Widerstandskämpfer gegen das Nazi-Regime: einer … Weiterlesen

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Genommene Freiheiten

Wenn ich meine, dass die kollektive Dimension des Handelns die der Übungspraxis eher als die des Kreierens ist, so vor allem im Hinblick auf den Charakter der Freiheit, die dem kollektiven Handeln zukommt. Eine Stelle aus Walter Benjamins Haschisch-Protokollen scheint … Weiterlesen

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