Archiv der Kategorie: praxis_poiesis

Zusammen leben im Rausch

„Die ungute Gleichzeitigkeit des Bedürfnisses allein zu sein und dessen mit andern zusammenbleiben zu wollen – ein Gefühl, das in der tieferen Müdigkeit zum Vorschein kommt und dem man nachzugehen hätte – steigert sich.“ Das notiert Walter Benjamin am Nachmittag … Weiterlesen

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Netzwerk Kunst und Arbeit: Art works. Ästhetik des Postfordismus

Leben in Kunst verwandeln? Geist zu Eigentum machen? Dem Potenzial dienen? Bilden? Kooperieren? Körper vertraglich binden? Kredit nehmen? Sieben Szenen zur Gegenwart von Ästhetik unter postfordistischen Arbeitsbedingungen – geschrieben in wechselnden Konstellationen von Kollektivautorschaft mit Sabeth Buchmann, Jörn Etzold, Karin … Weiterlesen

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Eine gute Idee

Anstatt eines schöpferischen Künstlers: einen, der eine gute Idee hat. Er tut etwas, das so wahrscheinlich noch niemand getan hat, das aber in einem sehr wörtlichen Sinne nachvollziehbar ist für andere – wie jener Unbekannte, der zum ersten Mal quer … Weiterlesen

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Was uns deine Spontaneität wert ist: Improvisieren zwischen Kunst und Ökonomie

Manuskript eines Vortrags, den ich am 26.6.2013 im Rahmen eines Abends zum Thema „Der Imperativ der Inszenierung: Leben auf Probe“ am Museum für moderne Kunst in Wien gehalten habe: Kai_van_Eikels-Was_uns_deine_Spontaneitaet_wert_ist Abstract: Unternehmen schicken ihre Mitarbeiter in Improvisations-Workshops, damit sie von … Weiterlesen

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Confusion Is Next…

Seven fragments on participation. The text originally apppeared in the Swedish Dance History Yearbook 2011, edited by Mårten Spångberg, and samples some stuff from DC’s and FB to whose authors I am thankful. Opening — Short Note on Following a … Weiterlesen

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Korruption #1: Die ‚Souveränität von unten‘

Nietzsche nennt die Zeiten der Korruption die „Herbstzeiten eines Volkes“, in denen Individualität zu einer gesellschaftlichen, ökonomischen, politischen Größe reift, bis die Individuen „vom Baum fallen“.[1] Er hat eine Gesellschaft im Sinn, in der Freiheiten des leicht Böswilligen sich in … Weiterlesen

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Die Wirklichkeit moralischen Handelns

Praxis darf niemals etwas bezeichnen, was nur die anderen tun. Das wäre der politisch-ethische Grundsatz ihrer Definition. Adorno verübt ein typisches akademisches Vergehen: Als Beispiel für das „atheoretische“, „spontane“ Moment der Praxis dient ihm der Widerstandskämpfer gegen das Nazi-Regime: einer … Weiterlesen

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