Volk/Crowd

Die Menge, die beim Volksfest, bei der populären Veranstaltung zusammenkommt, unterscheidet sich von der Crowd bei Pop-Konzerten nicht in dem Sinne, dass erstere eine schlechte, letztere eine gute Kollektivität verkörperte, sondern die Menge im Banne des Volkes kennt keine Ambivalenz im Verhältnis des Kollektiven: sie kann nur entweder total gut oder total schlecht sein, während die Crowd konstitutiv ambivalent ist und so jeder Schrei, jedes Reiben und jeder Stoß, jeder hochgerissene Arm und jedes geschwenkte Feuerzeug, jeder Ansturm auf die Bühne und Sprung zurück für das zählt, was die Versammlung in ihrer Auswertung eines zeitweiligen Nebeneinander von Vielen gewesen sein wird.

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