Synchronisierung vs. Resonanz

Hartmut Rosa liefert in einem kleinen Interview mit der Taz noch ein paar Argumente, warum ich Resonanz als eher negativen Kontrastbegriff zu Synchronisierung verwende.

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Eine Antwort zu Synchronisierung vs. Resonanz

  1. f.s. schreibt:

    „Ich sehe in der modernen Kultur noch drei Bereiche. Erstens: ästhetische Erfahrungen. Die Kunst ist seit dem 18. Jahrhundert ein ganz großes Resonanzfeld geworden. Wenn Menschen zum Beispiel Musik hören und ganz darin aufgehen, machen sie tiefe Glückserfahrungen. Zweitens: die Natur. Am Ozean zu stehen und die Wellen heranrollen zu hören – da machen viele die Erfahrung, dass zwischen den Wellen draußen und dem eigenen Inneren eine Beziehung besteht. Und zum Dritten die Religion. Die Idee des Gebets ist ja, dass man sich an einen Gott wendet, der einem antwortet und das Gefühl gibt, getragen zu sein.“
    unabhängig davon, dass das wahnsinnig pathetisch anmutet, hat er den springenden punkt ziemlich gut freigelegt:sich anschmiegen an den bereits vorgefertigten kern, sich möglichst wohlig umsorgt fühlen dabei. und dem vorgefertigten kern ist es ziemlich wurscht, wer sich ihm da um den bauch legt, das tiefenentspannte resonanzgefühl sieht bei allen gleich aus. ozean + X = glückglückglück.

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