Mehr trinken

Bataille: Stupidität des Rausches, von einem Banalen zum nächsten (immer weitergehen, aber die Überschreitung ist eingelassen in die Wiederholung des Banalen und die Banalität der Wiederholung).

Bukowski: Das Klicken beim Öffnen der Bierdosen ist die Uhr. Das Leben besteht darin, noch ein Bier zu trinken, noch eins, noch eins… Sex füllt nur die leere Zeit zwischen den Bieren (und misslingt meistens, weil der Erzähler schon zu besoffen ist).

Was wird aus dieser erzählerischen Konditionierung des Mehr in der zeitgenössischen Literatur? Ausführliche Beschreibungen des Mehr-Trinkens sind sehr häufig, aber die Stupidität ist weder strahlend wie bei Bataille noch ironisch wie bei Bukowki. Sie ist einfach stupide. Pletzinger, Bestattung eines Hundes.

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