Filter Bubble

Der Netzaktivist Eli Pariser hat Anfang 2011 einen bis dahin weniger beachteten Effekt des Internets benannt: die Filter Bubble. Suchergebnisse von Google und Nachrichten im Strom sozialer Netzwerke passen sich den Bedürfnissen der Nutzer an. Facebook „optimiert“ die Auswahl der präsentierten Informationen anhand des vermuteten Interesses – und anhand des sozialen Umfelds. Es entsteht eine scheinbar universelle, tatsächlich aber hochindividualisierte Mikroöffentlichkeit im Netz. Abweichendes ist nicht zu sehen, weil es von Algorithmen verborgen wurde. Pariser fasst zusammen: „Wir bewegen uns in eine Welt, in der das Internet uns nur Dinge zeigt, von denen es denkt, dass wir sie sehen müssen“ – oder sehen wollen.

Zitat aus diesem Artikel von Sascha Lobo

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