Wählen

Es wäre interessant, eine interdisziplinäre Studie über den Vorgang des Wählens durchzuführen – philosophische, soziologische, politikwissenschaftliche Reflexionen über das Verhältnis von Wahl und Entscheidung mit einer psychologischen, literarischen, filmischen Erkundung dessen zu verknüpfen, was in und mit den Menschen, die wählen gehen, passiert – der Psychogrammatik, der Energetik, der Ästhetik des Wählens…

„Voting, the heart of the matter, ist both dull and depressing. Standing around an elementary school cafeteria is not a great way to feel like your energy and excitement are going to change the world, because the math of the voting booth undermines any sense of inevitability: everyone in line not voting for [X] cancels your vote.“ (Shirky, Here comes everybody, S. 224)

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Eine Antwort zu Wählen

  1. Kai van Eikels schreibt:

    Man könnte die Besucher einer Performance fragen, welche Partei sie bei den letzten Bundestagswahlen gewählt haben, und dann jeweils einen CDU-, SPD-, FDP-, Grünen- und Linken-Wähler für eine Zeitlang an einen Tisch setzen, der sich in der Schulaula oder Sporthalle befindet, wo die Stimmenabgabe stattgefunden hat. Man stellt sie einander vor als fünf Bürger, die einander neutralisiert haben: sie alle als Gruppe waren wirkungslos, ihre Stimmen haben einander aufgehoben.

    Nach einer halben Stunde setzt sich jemand dazu, der sich als Nichtwähler vorstellt.

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